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Prepper-Liste 2019 – die richtige Ausrüstung zur Krisenvorsorge

prepper packliste

Ob es sich nun um einen längeren Ausfall der Stromversorgung oder gar ein schlimmeres Szenario handelt: jeder Bürger sollte auf kleine und große Krisen so gut wie möglich vorbereitet sein. Dies sieht die Deutsche Bundesregierung genauso und veröffentlichte einen Ratgeber zum Thema Krisenvorsorge und Katastrophenschutz für die Bürger.

In diesem Artikel erfahren sie, was sie idealerweise anschaffen sollten, um bestens für mögliche Krisen vorbereitet zu sein. Die Themen unterteilen sich in die folgenden Bereiche:

  • Wasser
  • Essen / Kochen
  • Feuer
  • Kleidung
  • Obdach/Schlafen
  • Hygiene / Gesundheit
  • Kommunikation
  • Werkzeuge / Tools
  • Zahlungsmittel
  • Weitere Gegenstände

Die einzelnen Kategorien samt der jeweils wichtigsten Packinhalte finden sie weiter unten im Text.

Die erweiterte Packliste finden Sie hier zum Download.

Weiters erfahren sie im Buch "xxx" noch deutlich mehr zum Thema.



Wasser

Wasser ist der Stoff, der uns am Leben hält. Schon nach drei oder vier Tagen ohne Wasser, sind Menschen in ernster Gefahr. Grund genug, um sich diesem Thema zuerst zu widmen.

Empfohlene Wassermenge pro Tag

Die amerikanische FEMA-Organisation - die Koordinationsstelle für Krisenvorsorge - geht von ca. 4 Litern benötigtem Wasser pro Tag und Person aus. Dies umfasst nicht nur Wasser zum Trinken, sondern auch für den grundsätzlichen Hygienebedarf. Ergo zwei Liter zum Trinken, zwei Leute zur Körperpflege.

1. Wassertanks & Co.

Wasser können sie zuhause auf vielfältige Arten und Weisen lagern, doch falls sie den notwendigen Lagerplatz haben, sollten sie sich Wassertonnen anschaffen, welche luftdicht verschlossen werden können und inwendig nicht rosten.

In solchen Tonnen können sie neben sauberem Wasser im Krisenfall auch verschmutztes Wasser einlagern, welches sie mit Hilfe eines Filtrations- bzw. Reinigungssystems später zu genießbarem Trinkwasser verwandeln können.

Alternativ eignen sich auch kleinere Wasserkanister oder ganz klassisch große Mengen an regulärem Wasser in Flaschen (teuerste Option).

TIPP: Vermeiden sie es in jedem Fall, Wasser direkt aus der Natur bzw. stehenden Quellen zu trinken. Dieses könnte auf viele verschiedene Arten verschmutzt und kontaminiert sein.

Achten sie auch darauf, dass ihr gelagertes Wasser stets frisch ist und wechseln sie dieses (ca. alle 90 Tage) bei Bedarf regelmäßig aus.

2. Bleichmittel

Oft reichen schon ein paar tote Tierchen im Wasser aus, um dieses ungenießbar zu machen. Hier kann mittels Bleichmittel schnell Abhilfe geschaffen werden: es tötet alle Bakterien und Viren im Wasser. Eignet sich zur Reinigung von Wasser, welches nicht chemisch oder radioaktiv verschmutzt ist.

Am besten sie lagern sich einige Flaschen Bleichmittel zuhause ein. Dieses können sie im Zweifelsfalle immer noch zum Putzen verwenden.

2. Handwasserfilter

Um kleine Mengen an Wasser zu reinigen eignen sich diese kleinen mobilen Helfer hervorragend. Aufgrund ihrer Größe können sie auch problemlos in einem Fluchtrucksack verstaut werden. Die folgenden drei werden immer wieder empfohlen:

1) LifeStraw: kleiner Filter, der vollständig ohne externe Stromversorgung funktioniert. Kann bis zu 1000 Liter an verschmutztem Wasser filtern.

2) Steripen: eliminiert bis zu 99,9 Prozent aller Bakterien, Vieren und sogenannten Protozoen im Wasser.

3) Katadyn: Der Mercedes unter den mobilen Wasserfiltrationssystemen: wird bei unseren Nachbarn in der Schweiz hergestellt und hat eine Filterleistung von bis zu 50.000 Litern Wasser (abhängig vom Modell).

Tipp: Legen sie sich auch einige Chlortabletten zu (z. B. von Katadyn). Diese sind sehr günstig und eignen sich besonders für die Mitnahme im Fluchtrucksack.

2. Zusätzliche Wasserquellen

Im Krisenfall sollten sie sofort alles Wasser in ihrer Wohnung oder Haus sammeln. Lassen sie z. B. alle Waschbecken und Badewannen volllaufen. Im schlimmsten Fall können sie immer noch das Wasser aus dem WC-Reservoir konsumieren.


Essen / Kochen

Menschen können bis zu einem Monat ohne Essen auskommen, sagen verschiedene Studien. Darauf sollten sie es aber besser nicht ankommen lassen und entsprechend vorsorgen:

1. Gefriergetrocknete Mahlzeiten

Die einfachste Möglichkeit, sich schnell und komfortabel mit hochwertigem und - alles in allem - schmackhaften Essen für den Krisenfall auszustatten. Via Gefriertrocknung verlieren die Mahlzeiten bis zu 90% ihres Volumens und lassen sich durch die simple Zugabe von (warmen) Wasser wieder reaktivieren und konsumierbar machen.

Hersteller wie z. B. Mountain House bieten Mahlzeiten in den verschiedensten Ausführungen und Geschmacksrichtungen an. Korrekt gelagert sind die Mahlzeiten bis zu 30 Jahre lang haltbar. Nachteil ist lediglich der vergleichsweise hohe Preis.


2. Do-It-Yourself-Vorrat

Günstiger, jedoch mitunter deutlich aufwändiger ist die Zusammenstellung eines individuellen Do-It-Yourself-Vorrats. Wichtig ist hier vor allem die ordentliche Lagerung, da sich sonst schnell Ungeziefer über ihre mühsam zusammengestellten Vorräte hermachen könnten. Abhilfe schaffen folgende Gegenstände:

- Mylarbeutel samt Vakuumiergerät

- Lebensmittelechte Plastikeimer (mittels Deckel verschließbar)

- Lagerung in Gläsern oder Plastikflaschen (z. B. Bohnen oder Reis)

Tipp: Selbst im länger anhaltenden Krisenfall ist es unserer Moral nicht besonders zuträglich, jeden Tag immer das Gleiche zu essen. Stellen sie daher sicher, dass ihr Krisenfood ein wenig abwechslungsreich ist und sie vielleicht ab und an auch mal ein Stück Schokolade gönnen.

Bedenken sie auch, dass sie das eingelagerte DIY-Food regelmäßig - abhängig vom Lebensmittel rotieren, also erneuern und austauschen müssen.

3. Vitamine

Da lang aufbewahrte Lebensmitteln über Zeit an Vitaminen verlieren und der Zugang zu frischem Obst und Gemüse wohl eingeschränkt sein könnte, sollten sie ihrer Gesundheit zuliebe auch Vitamintabletten einlagern.

So verringern sie die Chance, krank zu werden - zum Beispiel durch viel Stress, Kälte oder Nässe.

3. Brennstoffquellen

In der Krise sollten sie in der Lage sein, es ohne Strom oder Gas warm zu haben und ihre Mahlzeiten wie gewohnt zubereiten zu können. Die erste einfache Möglichkeit der Erhitzung ist der Propangaskocher. Dies ist okay für die Überbrückung von ein paar Tagen - für ein länger andauerndes Szenario sollten sie sich jedoch auch nach Möglichkeit mit den folgenden Brennstoffquellen ausstatten:

  • Kerosin
  • Gaskartuschen & Brenner
  • Holzofen samt Holzvorrat

4. Vorratshaltung

Falls sie sich nicht ausschließlich mit Fertigmahlzeiten ausstatten, sollten sie die Anschaffung der folgenden Lebensmittel erwägen:

  • Zucker: hält im Grund ewig bei richtiger Lagerung
  • Salz: ist für unseren Körper überlebenswichtig und wird zur Konservierung von Essen benötigt. Hält wie Zucker bei adäquater Lagerung fast ewig.
  • Honig: ein sehr guter Ersatz von Zucker und ein Mittel, welches sich gegen alle möglichen körperlichen Leiden einsetzen lässt. Zum Beispiel bei Problemen mit dem Rachen und Heiserkeit. Weiters eignet sich Honig zur Behandlung von verschiedenen Wunden und Verletzungen. Zuallerletzt schmeckt Honig auch sehr gut und ist eine ideale süße Abwechslung in der Krise.
  • Reis: hat eine Lebensdauer von mehreren Dekaden und ist das ideale Krisennahrungsmittel. 
  • Bohnen & andere Hülsenfrüchte: haben eine sehr lange Haltbarkeitsdauer und beinhalten sehr viel Eiweiß, sind in der Krise also vollständiger Fleischersatz.
  • Pasta: eine tolle Abwechslung für den nicht sehr spannenden und nervenaufreibenden Krisenalltag. In Mylar eingepackt hält Pasta deutlich länger als die lediglich zwei Jahre in der normalen Packung.
  • Milchpulver: besser als herkömmliche Milch, da in Form von Milchpulver mehr als zwei Jahre haltbar.
  • Energie-Riegel: schmeckt gut, enthält Protein und liefert schnell Kalorien für den erschöpften Körper. Lässt sich auch ideal in einem Bug-Out-Bag mitnehmen.
  • Kokosnussöl: ein wahres Multi-Genie, mit welchem sich ideal Fleisch anbraten lässt. Weiters hilft es auch bei Haut- und Verdauungsbeschwerden (natürliches Mittel gegen Würmer und Darmparasiten).
  • Backpulver: sehr vielfältig einsetzbares Mittel, unter anderem: Kochen, Zähneputzen, gegen Sodbrennen, zum Reinigen des Haushalts, gegen Insektenstiche, etc.
  • Kaffee & Grüner Tee: halten wach, sind gut für die Moral und bieten ein wenig Genuss in der Krise
  • Maisstärke: hält nahezu ewig und eignet sich neben dem Gebrauch als Lebensmittel auch noch als Ersatz für ein Deodorant.
  • Dosen mit Fisch & Gemüse: die absolute Grundlage ihres Nahrungsmittelvorrats. Bei guter Lagerung sind Dosen in der Regel ca. maximal fünf bis zehn Jahre lang haltbar. Denken sie auch daran, sich mehrere gute Dosenöffner zuzulegen.

Feuer

Wenig ist in einer Survival-Situation wichtiger als Feuer & Wärme. Idealerweise haben sie Zugang zu mehreren Arten von Feuer:

  • Sturmsichere Streichhölzer: brennen unter allen erdenklichen Bedingungen - selbst wenn sie nass sind.
  • Feuerstahl: mit diesem lässt sich auch Feuer machen, wenn keine Streichhölzer oder Feuerzeuge zur Verfügung stehen. Ein wenig Zunder in Form von Watte oder Rinde reichen aus, um eigenständig ein Feuer zu entfachen.
  • Feuerzeuge: schaffen sie sich so viele Feuerzeuge an, wie sie nur können. Vom normalen Gasfeuerzeug bis hin zum Sturmfeuerzeug.



Kleidung

Die meisten Menschen besitzen viel mehr Kleidung, als sie benötigen. Wenn Sie sich auf einen Worst Case vorbereiten, dann lagern sie sich besser einige Kleidungsstücke ein, welche sie sonst and die Altkleidersammlung gegeben hätten. In der Krise brauchen sie alles, was sie warm und trocken hält:

  • Unterhemden
  • T-Shirts
  • Thermojacke
  • Socken
  • Schals
  • Handschuhe (in verschiedenen Ausführungen)
  • etc.

Die meisten Menschen besitzen viel mehr Kleidung, als sie benötigen. Wenn Sie sich auf einen Worst Case vorbereiten, dann lagern sie sich besser einige Kleidungsstücke ein, welche sie sonst and die Altkleidersammlung gegeben hätten. In der Krise brauchen sie alles, was sie warm und trocken hält:

  • Unterhemden
  • T-Shirts
  • Thermojacke
  • Socken
  • Schals
  • Handschuhe (in verschiedenen Ausführungen)
  • etc.

Kaufen sie sich - wenn sie müssen - primär robuste und pflegeleichte Kleidung. Sparen sie jedoch nicht bei Unterwäsche. Letztere sollte über eine gute Aufnahmefähigkeit verfügen (kann über mehrere Tage getragen werden falls nötig). Diese Art von Unterwäsche ist gerade nicht billig. Doch bedenken sie, dass sie womöglich tage- und wochenlang nicht die Möglichkeit haben werden, Wäsche zu waschen. Weitere Tipps & Tricks zum Thema Kleidung und Krisenvorsorge:


  • Warme Kleidung ist sehr wichtig in unseren sehr unsteten klimatischen Zeiten. Es könnte extrem kalt (oder warm) werden. Im Winter 2018/2019 wurden in Chicago zeitweilig 40 °C unter Null gemessen.
  • Für den Kriseneinsatz empfehle ich Jeans, warme Flanellhemden, lange Unterhosen, lange Wollsocken und warme Mützen. Bei Jacken sollten sie sich eher für Modelle mit Knöpfen verlassen, als auf Modelle mit Reißverschluss, da sich letztere bei Kälte nur schlecht schließen lassen und schneller entzwei gehen.
  • Erstellen sie sich eine Inventarliste ihrer Kleider. So wissen sie zu jedem Zeitpunkt, wieviel Klamotten sie zur Verfügung haben.
  • Vergessen sie die aktuelle Sommer- und Wintermode. Die Kleidung muss haltbar sein und sie wärmen. Um haute couture geht es hier nicht.
  • Nähen: Beginnen sie schon jetzt damit, ihre Kleidung selbst zu flicken und auszubessern. Die meisten modernen Menschen können dies heutzutage nicht mehr. Doch in einer Krise können sie nicht davon ausgehen, dass sie sich Klamotten im Einkaufszentrum kaufen können. Dann müssen sie mit den Klamotten auskommen, die sie eingelagert haben. Und diese müssen ab und an geflickt werden. Lernen, sie wie man von Hand näht. Denn wer weiß, ob im konkreten Fall Strom vorhanden ist, mit dem man diese betreiben kann.

Weitere wichtige Kleidungsgegenstände, die sie einlagern sollten:

Zehen- und Handwärmer 

Diese Gadgets schützen Finger und Zehen, so dass diese weiter beweglich bleiben. Es ist wichtig sich um diese Körperteile gut zu kümmern, da diese immer zuerst erfrieren bei sehr niedrigen Temperaturen.

Schuhe 

Ihre Füße sind mindestens so wichtig wie ihre Hände. Wählen sie feste und hochwertige Wanderschuhe oder Stiefel. Gute Modelle halten für viele Jahre und lassen sie sicher durch den Alltag laufen, ohne dass sie abrutschen und sich z. B. den Fuß verstauchen.

Zudem brauchen sie in Notfallsituationen alles, aber keine Blasen an den Füßen oder geprellte Knöchel.

Nicht umsonst tragen Soldaten, Polizisten, Feuerwehrleute und Rettungskräfte sehr festes Schuhwerk. 

Mützen 

In kalten Umgebungen benötigen sie sehr warme Mützen. Je nach Klima, Umgebung und Situation - zum Beispiel wenn sie sich länger in einer sehr kalten Umgebung aufhalten - könnte sich sogar der Kauf einer Skimaske lohnen, da diese das gesamte Gesicht abdeckt und so auch ihre Ohren, Nase und Gesichtshaut schützt.

Überlebenshandschuhe 

Diese haben eine entscheidende Bedeutung. Sie müssen um jeden Preis – vielleicht mehr als alles andere – Ihre Hände schützen. Diesen drohen alle möglichen Gefahren: Kälte, Schnitte, Splitter, Bruchstücke, Verbrennungen, Quetschungen, Kontakt mit Säuren und noch mehr. Sie brauchen aber Ihre Hände dringender denn je. Außerdem kann eine Infektion an einem Fingerknöchel im schlimmsten Fall tödlich enden. Antibiotika oder medizinische Hilfe gibt es vielleicht nicht. Natürlich müssen einige dieser Handschuhe sehr warm sein, gleichzeitig sollten sie Ihnen erlauben, damit gut zu hantieren. Besorgen Sie sich mehrere Paar Handschuhe mit unterschiedlicher Dicke – für extreme Kälte und auch für mäßiges Wetter, bei dem die Handschuhe eher Ihre Finger bei diversen Arbeiten als nur vor Kälte schützen sollen. Sie müssen mit Handschuhen ein Werkzeug oder eine Waffe bedienen können. Es gibt solche Handschuhe in allen erdenklichen Varianten. Das Militär, Bergsteiger und andere Outdoorfreunde nutzen sie. Informieren Sie sich jetzt darüber und schaffen Sie diese Handschuhe an.
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3.7 Regenponcho 

Der Poncho mit Kapuze schützt Sie bei Regenwetter, das dem Körper sehr viel Wärme entziehen kann. Das ist nicht nur ungemütlich, sondern ab einer gewissen Kälte auch sehr gefährlich. Eine Princeton-Studie hat aufgezeigt, dass sich der Wärmeverlust des Körpers bei nasser Kleidung um das Fünffache erhöht. Ein guter Poncho hält das Wasser ab und lässt sich doch auf kleinem Raum verstauen. Sie können ihn bequem im Rucksack mit sich führen. Er sollte über eine Kapuze verfügen und sehr belastbar sein, denn er darf in der Wildnis nicht zerreißen. Solche Ponchos kosten ein wenig Geld, aber diese Anschaffung werden Sie nicht bereuen. Es ist ein Teil, das Sie auch für normale alltägliche Wanderungen nutzen können. r text here...



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