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Die besten Nachtsichtgeräte

die besten nachtsichtgeräte

Egal ob Sie nachts im Wald jagen oder in der Wildnis campen – mit einem Nachtsichtgerät können Sie Ihre Umgebung im dunkeln besser sehen. Ein Nachtsichtgerät erhellt das wenige Umgebungslicht so stark (teils unter Zuhilfenahme von Infarotlicht), dass Sie in tiefster Dunkelheit sehen können.

Zuerst wurde die Technologie nur im militärischen Bereich eingesetzt, durch die technologische Weiterentwicklung sind die Geräte heutzutage jedoch auch für Privatanwender interessant und vor allem erschwinglich.

Budget-Pick

nachtsichtgerät

Flureon Bestguarder 350

Viel Nachtsichtgerät für einen guten Preis

Vergleich der vorgestellten Nachtsichtgeräte

Modell
Preis
Reichweite
Gesamt-Score
FlureonBestguarder 350
nachtsichtgerät
(Top Pick)
1. Generation
4.9/5
YukonNight Vision 5x60
1. Generation
4.7/5
YukonGoggles 1x24
1. Generation
4.5/5
ZeissVictory NV 5
2. Generation
4.3/5

Floureon Bestguarder 350

nachtsichtgerät

Das Floureon Bestguarder 350 Nachtsichtgerät Jagd liegt hoch im Kurs bei seinen Käufern – für einen Preis von knapp 115 Euro liefert es viele Qualitäten, die sonst nur teurere Modelle erfüllen können.

Mit der korrekten Fokussierung liefert das Gerät wirklich scharfe Bilder – die Aufnahme von Videos ist auch möglich wenn man eine Speicherkarte in das Gerät einlegt.

Die vom Hersteller angegeben 350 Meter Reichweite sind nach Test absolut akkurat. Nur im dunkeln, dem eigentlichen Verwendungsumfeld des Gerätes ist die Bedienung ein wenig schwer und könnte einen Ticken intuitiver sein.

Zudem fehlt die Möglichkeit ein Ladekabel anzuschließen und die Batterien halten im Schnitt maximal vier Stunden – was je nach Anwendung und Einsatzart jedoch ausreichen könnte.

Pro's

Con's

  • Gutes Anfängergerät und günstig in der Anschaffung
  • Gute Bildschärfe
  • Verbraucht recht viel Batterieenergie

Yukon Night Vision 5×60

Das Yukon Night Vision 5×60 bietet eine fünffache Vergrößerung und ist ein sogenanntes monokulares Modell, was bedeutet dass man nur mit einem Auge durchblicken kann.

Geräte bei denen man mit beiden Augen durchblicken kann sind dementsprechend teurer (sog. binokulare Nachtsichtgeräte). Wenn man jedoch nicht vorhat stundenlang durch das Gerät zu blicken, dann ist ein monokulares Gerät auch ausreichend.

Das Gerät wiegt 650 Gramm und kann auch mit einem Stativ verwendet werden. Das Yukon kann relativ einfach scharf gestellt werden und hat einen integrierten Infarotstrahler, der sich für besonders dunkle Umgebungen eignet – mit diesem lässt sich eine Reichweite von knapp 300 Metern erzielen.

Nicht nur Tiere und Menschen, sondern sogar Pflanzen lassen sich mit diesem Gerät in der Nacht erkennen, da auch diese Wärme abstrahlen und einen Stoffwechsel haben. Bis auf eine Entfernung von ca. 250 Metern liefert das Gerät eine sehr gute Schärfe. In Summe ein gutes Gerät und für den Preis von ca. 215 Euro durchaus zu empfehlen.

Pro's

Con's

  • Für den Preis ein super Modell
  • Einfache Handhabung durch gummiarmiertes Gehäuse
  • Eignet sich gut für die Jagd (Ansprechen)
  • Blendeffekt/ Sehstörung nach der Nutzung der IR-Funktion hält lange an

Yukon Goggles 1×24 (Headmount)

Jetzt kommen wir zu einem ein wenig teuren Modell (ca. 580 Euro) welches mit einer sogenannten Headmount-Technologie arbeitet – dem Yukon Goggles 1×24. Der erste große Unterschied zu den zuvor hier im Artikel vorgestellten Modellen ist, dass es sich hier um ein binokulares Nachtsichtgerät handelt, man also mit beiden Augen in die Dunkelheit blicken kann.

Zudem ist das Gerät durch die mitgelieferte Kopfhalterung ohne den Einsatz seiner Hände zu bedienen, was gerade bei der Jagd oder bei der Durchquerung von unvorteilhaftem Gelände natürlich ein großer Vorteil ist. Das Yukon ist sehr widerstandsfähig und auch Regen, Feuchte oder Schmutz bereiten dem Gerät keine großen Probleme – es ist also sehr guten für den Outdoor-Einsatz geeignet.

Auch im reinen Restlichtverstärker-Betrieb liefert das Yukon sehr gute und scharfe Bilder – schaltet man noch den IR-Strahler hinzu, erweitert sich die Sichtweite noch einmal. Auch im Nahbereich liefert das Gerät eine überzeugende Schärfe. Eine Reichweite von ca. 200 Meter kann absolut realistisch erzielt werden.

Das Yukon ist kein absolutes Profigerät – hier muss man ein wenig tiefer in die Tasche greifen – wer jedoch nach einer gut verarbeiteten, hochqualitativen Nachtsicht-Brille sucht für einen akzeptablen Preis, der wird mit dem Yukon seine Freude haben. 

Pro's

Con's

  • Vergleichsweise lange Batterielebensdauer
  • Gutes Gerät für ein Exemplar der 1. Generation
  • Handlichkeit
  • Recht kleines Sichtfeld
  • Trägt sich ein wenig schwer auf dem Kopf

Zeiss Victory NV 5,6×62 T

Als letztes Gerät in dieser Übersicht stelle ich das Zeiss Victory NV vor – hier handelt es sich um ein absolutes Profigerät welches sich ideal für den Jagdeinsatz eignet und höchste Ansprüche erfüllt. Bei einem Preis von knapp 4900 Euro darf der Käufer dann schon einiges erwarten im Vergleich zu günstigeren Modellen.

Das Zeiss liefert selbst bei absoluter Dunkelheit absolut scharfe und gute Bilder auf denen sich selbst die kleinsten Details erkennen lassen. Die Helligkeit der Anzeige lässt sich unkompliziert am Gerät einstellen. Einzig der eingebaute Infarot-Scheinwerfer hat eine zu geringe Reichweite – beim reinen Jagdeinsatz ist dieses Manko aber verkraftbar.

Das Zeiss ist eines der hochwertigsten Consumer-Jagd-Nachtsichtgeräte und tut sich nicht nur aufgrund seiner Qualität, sondern auch aufgrund seines ordentlichen Preises hervor.

Wer ein super-hochwertiges Nachtsichtgerät Jagd sucht und sich nicht vom hohen Preis abschrecken lässt, der kann sich guten Gewissens dieses Gerät zulegen – einen Fehler macht man damit auf keinen Fall.

Jagdbegeisterte mit einem nicht so ganz großen Portmonee sollten sich jedoch möglicherweise nach einem günstigeren Modell wie z.B. dem Yukon umsehen.

Pro's

Con's

  • Sehr hochwertiges Gerät der 2. Nachtsicht-Generation der renommierten Firma Zeiss
  • Klein, handlich und sehr effektiv
  • Vergleichsweise teuer in der Anschaffung

Was ist ein Nachtsichtgerät? Wie funktioniert es?

Je dunkler es draußen ist, desto weniger (Formen und Farben) kann das menschliche Auge wahrnehmen. Auch die Beobachtungsdistanz wird kleiner.

Um im dunkeln zu jagen kann man leider keine Taschenlampe oder eine andere Art von Leuchte verwenden, da diese die Tiere in nullkommanix verscheuchen würden. Aus diesem Grunde gibt es Nachtsichtgeräte, mit denen sich die Tiere komfortabel und ohne Aufsehen zu erregen beobachten lassen.

Zudem nimmt die Beobachtungsdistanz rapide ab. Das bedeutet, dass ein Jäger in der Dunkelheit auf Hilfsmittel angewiesen. Die Verwendung von Lichtquellen wie Taschenlampe oder Scheinwerfer ist für die Jagd nicht sinnvoll, da sie das Wild nur verschrecken würde, was natürlich das Ziel verfehlt.

Daher macht es natürlich Sinn durch passive Maßnahmen die Sehfähigkeit des Jägers in der Dunkelheit zu verbessern. Nachtsichtgeräte sind technische Apparate mit denen man in der Dunkelheit sehen kann. Dies wird erreicht durch Restlichtverstärkung des vorhandenen Lichts oder mit Hilfe eines Bildwandlers welcher für Menschen nicht sichtbare Infarotstrahlen interpretiert.

Offiziell zählen auch Wärmebildkameras zu der Gattung der Nachtsichtgeräte, da diese von den Objekten (Tiere oder Menschen) abgegebene Wärme in Licht umwandeln. Hier behandeln wir aber nur die Gattung Nachtsichtgerät und somit Restlichtverstärker bzw. Bildwandler.

Die ersten Nachtsichtgeräte kamen kurz vor dem 2. Weltkrieg um 1940 auf den Markt und wurden von der deutschen Firma AEG entwickelt. Es dauerte aber nicht lange, bis die Russen und Amerikaner auch eigene Modelle zur Marktreife brachten.

Der Russe Vladimir Zworykin gilt als der Erfinder des ersten Nachtsichtgerätes für die zivile Nutzung. In Deutschland können Nachtsichtgeräte legal eingesetzt werden – allein der Einsatz von Nachtzielgeräten ist streng verboten.

Wie funktioniert ein Nachtsichtgerät?

Ein Nachtsichtgerät besteht aus einer Bildwandlerröhre, bei der auf der Eintrittseite Strahlung auf eine sogenannte Fotokathode trifft – diese löst Elektronen aus welche durch Spannung im Vakuum beschleunigt werden.


Auf der Gegenseite treffen diese auf einen Leucht-Schirm und erzeugen dort durch Fluoreszenz ein ordentliches Bild. Ganz schön kompliziert, was? Auf diesem Video ist die Funktionsweise eines Nachtsichtgerätes noch einmal besser erklärt:

Weitere häufig gestellte Fragen zum Thema

Was ist die maximale Sichtweise eines Nachtsichtgerätes?

Was eignet sich besser für den Jagdeinsatz – Wärmebildkamera oder Nachtsichtgerät?

Was bedeuten die Nachtsicht-Generationen? Was hat es damit auf sich?

Was gilt es beim Nachtsichtgerät-Kauf zu beachten?

Wozu braucht man einen Infarot-Aufheller?

​Sind Nachtsichtgeräte legal?