Das beste Jagdmesser kaufen: Unsere Lieblingsmodelle

Ein Jagdmesser ist der beste Freund eines Jägers im Wald. Es dient zum Häuten von Wild und der Herauslösung von wertvollen Fleischteilen aus dem Tierkorpus. Jagdmesser sind zeitlose Messer, doch mit der Weiterentwicklung der Produktionstechniken, hat sich auch diese Gattung von Messern im Zuge der Zeit weiter entwickelt.

Muss kein Jagdmesser kaufen

Muss kein Jagdmesser kaufen

Wer ohne Ahnung einfach das nächstbeste Jagdmesser kaufen geht, der wird seine Entscheidung womöglich später bereuen. Denn es handelt sich hierbei um ein delikates und manchmal schwieriges Sujet. Das perfekte Messer für den Einen kann eine schlechte Wahl für den Anderen sein, und umgekehrt. Damit es zu keinen Komplikationen bei Ihrem Jagdmesser-Kauf kommt, präsentieren wir Ihnen im folgenden unsere Top 3-Modelle im Jagdmesser.

 

Platz 1: Puma SGB Skinner

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Erfahrene Jäger schätzen sich glücklich, solch ein Jagdmesser dabei zu haben im Wald, wenn Sie ihrer Arbeit oder Hobby nachgehen. Das insgesamt 24,3 cm lange Puma Skinner ist das ideale Jagdmesser für alle möglichen Einsatzarten. In Sachen Härte, Widerstandsfähigkeit und Haltbarkeit sucht es wortwörtlich seinesgleichen.

Es wurde mit einem Rockwell-Härtegrad von 55-57 ausgezeichnet, was ein sehr stattliches Ergebnis ist für ein „Funktionsmesser“. Das wunderbar klassische Design mit Hirschhorn-Griff wird von einem der renommiertesten Messerhersteller der Welt gefertigt: der deutschen Firma Puma. Die Klinge besteht aus hochwertigen 440A Stahl und wird ausschließlich in Deutschland gefertigt. Der Griff bietet durch das natürliche Material einen sehr guten und angenehmen Grip, ohne dass die Hand bei hohen Temperaturen anfangen würde zu schwitzen. Inkludiert im Preis ist eine hochwertige Lederscheide.

Falls Sie ein Jagdmesser kaufen möchten, welches den härtesten Situationen im Wald und der Wildnis gewachsen ist, dann können Sie mit dem Puma wirklich nichts falsch machen.

 

Platz 2: Mora Companion

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Das Mora ist ein von vielen Experten respektiertes Jagdmesser mit einem sehr weiten Einsatzbereich von Häuten bis Filetieren. Die harte Karbonstahlklinge ist scharf genug, um durch Tierhaut zu schneiden und Fleischblöcke zu zerteilen. Karbonstahl hat die Eigenheit, nicht schnell abzustumpfen.

Somit müssen Sie sich um das Thema Nachschärfen erst einmal nur wenige Gedanken machen. Das Design des Mora ist puristisch, ergonomisch aber auch sehr funktional. Das Messer wiegt lediglich 113 Gramm, was das Handling besonders einfach und schnell macht. Die Scheide des Mora ist aus simplen aber funktionalen Hartplastik gefertigt.

Platz 3: Fallkniven H1

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Auf unserer Seite über Überlebensmesser habe ich den großen Bruder des H1, das A1 von Fallkniven vorgestellt. Das H1 kann fast genau soviel, ist aber ein wenig kleiner und handlicher. Das 21,2 cm lange H1 wird von Messerliebhabern rund um den Globus geschätzt. Das zurückhaltend skandinavisch designte Messer ist speziell zum Häuten und Ausnehmen von Wild gedacht.

Die Beständigkeit des Messers ist wirklich beeindruckend, wenn man es gut pflegt dann wird man viele lange Jahre daran seine Freude haben. Mit der VG10 Stahlklinge schneiden sie durch Wildhaut, auch durch harte Knorpel und Sehnen mit Leichtigkeit.

Die Klinge ist innen aus sehr hartem Stahl gefertigt, wohingegen der äußere Teil aus eher weichem Stahl besteht – dies ermöglicht eine gute Balance aus Härte und Flexibilität. Der Griff ist aus Thermorun Elastomer gefertigt und liegt gut in jeder Hand. Das leichte Gewicht des Griffmaterials ermöglicht ein gutes Handling des Messers, welches sehr gut einhändig bedient werden kann, ohne dass man viel Druck ausüben müsste.

Was ist beim Jagdmesser kaufen zu beachten?

 

Klingenmaterial

Die Qualität der Klinge ist mitunter das wichtigste Entscheidungs- und auch Unterscheidungskriterium wenn Sie ein Jagdmesser kaufen. Schlechte Klinge bedeutet sofort schlechtes Messer, mit diesem Punkt steht und fällt alles. Deshalb sollte man großen Wert auf eine hochwertige Klinge legen und auch bereit sein, ein wenig mehr dafür auszugeben im Zweifelsfall. Rostfreier Stahl oder Karbonstahl ist dabei das meist eingesetzte Material für gute Messer – die Frage welches der beiden Materialen für Jagdmesser das bessere ist, spaltet die Messerwelt. Beide haben eben ihre Vor- und Nachteile.

Rostfreier Stahl setzt sich zusammen aus verschiedenen Materialien wie Eisen, Karbon, Chromium oder Nickel. Es rostet kaum, doch wenn es jedoch darum geht, z.B. Fleisch zu durchschneiden, dann geht das deutlich einfacher und leichter mit einem Karbonstahlmesser. Auf der anderen Seite rostet Karbonstahl deutlich schneller – je nach Priorität können Sie also nun die beste Entscheidung für sich treffen.

Feste Klinge oder Klappmesser?

Jagdmesser werden grundsätzlich in 2 Formen produziert: als Messer mit feststehender oder einklappbarer Klinge. Falls Sie besonders am Sicherheitsaspekt interessiert sind, dann wird wahrscheinlich ein Klappmesser die bessere Variante für Sie sein – diese sind jedoch schwerer zu säubern, halten nicht so lange und halten nicht so viel aus wie ein Messer mit feststehender Klinge.

Das Klappmesser kann jedoch überall einfach mit hin genommen und schnell eingesetzt werden. Neben Wildarbeiten kann man es natürlich auch für andere ganz alltägliche Dinge einsetzten. Falls Sie jedoch ein Jagdmesser kaufen möchten, welches den härtesten Bedingungen standhält und lange hält, dann ist wohl ein Messer mit feststehender Klinge besser.

Griff

Der nächste wichtige Aspekt beim Jagdmesser kaufen ist die Art des Messergriffs. Hierbei ist das Material von größter Wichtigkeit – was bringt einem eine super Klinge, wenn der Griff rutschig ist und man sich damit potentiell in Gefahr bringt? Der Griff eines Qualitätsmessers ist komfortabel aber auch fest in der Hand und passt genau in die Handkontur des Benutzers. Viele klassische Jagdmesser haben noch Holz- oder Horngriffe, neuere leichte Plastikmaterialien sind jedoch auch sehr gut geeignet und halten meist länger.

Verwendungsarten

Schlußendlich geht es bei der Wahl des richtigen Jagdmessers doch einfach darum, welche Anforderungen Sie an das Messer haben. Mit den meisten guten Messern kann man jedoch viel mehr machen, als nur Wild häuten oder ausnehmen.

Auch Klappmesser eignen sich für viele Anwendungen wie z.B. Feuerholz machen. Seit kurzem haben einige Marken Messer auf den Markt gebracht, die 2 verschiedene Arten von Klinge haben: eine Seite ist hart genug um durch Sehnen und Knochen zu schneiden, mit der anderen Seite erledigt man kleinere Alltagsaufgaben. In punkto Haltbarkeit sehen die letztgenannten Messer jedoch leider eher schlecht aus.

Scheide

Seit Jahrhunderten oder vielleicht Jahrtausenden werden Lederscheiden dazu benutzt, um die wertvollsten Messer zu beherbergen. Das edle Material ist einfach zu pflegen und hält, wenn man es gut pflegt, viele viele Jahre und entwickelt eine schöne Patina.

Jedoch wird dem so alten und ehrwürdigen Material nun ein wenig Konkurrenz von Kydex gemacht. Hierbei handelt es sich um ein thermoplastisches Material welches so gut auf das Messer und die Klinge passt, dass es gar keine weitere Fixiervorrichtung in Form von z.B. einer Schnalle braucht. Jedoch hat auch dieses Material seine Tücken, manche Messerfans berichten, dass das Material ihr Messer über Zeit stumpf gemacht hätte an der Spitze.

Fazit zum Thema Jagdmesser kaufen

Es gibt keine schnelle und allgemeingültige Aussage zum Thema „welches ist das beste Jagdmesser für mich“? Es gibt so viele Marken, Formen und Varianten, dass man fast gar nicht alle kennen kann. Jedes Jagdmesser muss mehr oder weniger den gleichen Anforderungen erfüllen – was die einzelnen Messer dabei jedoch unterscheidet ist die Qualität der einzelnen Teile wie Klingenmaterial, Griff, Gewicht und so weiter. Wählen Sie Ihr Messer also weise, dann haben Sie viele lange Jahre Spaß und Freude daran.